The Great Nowitzki | 22. April 2026

Die Nowitzki-Filme

Alle Post-Career-Meilensteine von Dirk Nowitzki, fünf Filme über große Momente: Karriereende, Jersey-Retirements, volle Hütten und Herzen, Hall of Fame-Einführungen in Berlin und Springfield.

Vor knapp siebeneinhalb Jahren, im April 2019 in San Antonio, hat Dirk Nowitzki sein letztes Basketballspiel gespielt. Seitdem ist sehr viel passiert: Eine Straße wurde nach ihm benannt, sein Trikot mit der #41 an die Hallendecke des American Airlines Center von Dallas gezogen, eine Statue vor die Arena gestellt. In Deutschland wurde die #14 aufgehängt. Er wurde in die Basketball Hall of Fame in Springfield aufgenommen und in die Ruhmeshalle des Weltverbandes FIBA. Wir haben Nowitzki in diesen großen, rührenden Momenten mit der Kamera begleitet. Die Filme, die dabei entstanden sind, erzählen die Geschichte eines Basketballspielers, der irgendwie immer noch und trotz allem verblüfft davon scheint, dass er den Menschen soviel bedeutet. Here we go:

Time of Your Life (2019) erzählt die Geschichte der letzten beiden Spiele seiner langen Karriere: Wie Dirk Nowitzki seinen blauen Anzug aussucht, um ein letztes Mal im AAC aufzulaufen. Wie er anschließend nach San Antonio fliegt und stundenlang nicht schlafen kann vor Rührung. Die Geschichte von seinem letzten Spiel, von seinem wirklich letzten Wurf und dem endgültigen Verschwinden in den Katakomben, der PK und den Gedanken, was nach alldem kommen wird.

In “41 Forever” (2022) geht es um den Tag, an dem Dirk Nowitzkis Trikot mit der 41 in allen Ehren aus dem Verkehr gezogen wird – jetzt hängt es am Hallendach, neben Rolando Blackman, Derek Harper und Brad Davis. Nowitzki führt uns durch seine Halle, wir haben die Super 8-Kamera dabei und die großen Highlights im Blick. Es geht um Nostalgie und Zuversicht, um die große Liebe und große Geschichten.

Für “Im Zeichen der 14” haben wir Nowitzki durch den ereignisreichen Sommer 2022 begleitet. Wir haben seine Schwester Silke in Würzburg besucht, um über die Anfänge im Trikot mit der 14 zu sprechen und all die alten Orte aufzusuchen, an denen die Geschichten spielen. Dann: die deutsche Trikot-Zeremonie vor dem Kölner Eröffnungsspiel der EuroBasket. 19.000 Zuschauer. Frank-Walter Steinmeier. Der Run der deutschen Nationalmannschaft. Dirk auf den Tribünen. Dirk hinter den Kulissen des ZDF Sportstudios. Gespräche mit Dunja Hayali, Moritz Wagner, Benni Zander, Henning Harnisch. Dirk im Waldorf Astoria, mit Blick auf den Tiergarten, mit Blick auf seine Nachfolger. Und seine lange Karriere.

The Road to Springfield” (2023) erzählt die Reise in die Naismith Basketball Hall of Fame. Mehr geht nicht. Höher geht nicht. Wir sind mit Nowitzki nach Springfield gefahren, haben die Verleihung des orangefarbenen Jacketts duch seinen Vater und Holger Geschwindner begleitet, das fantastische Museum besucht und Interviews geführt. Und dann die Class of 23 in die Ruhmeshalle begleitet: Der große Gregg Popović, Becky Hammon, Dwayne Wade und… Dirk. Steve Nash und Jason Kidd als seine Laudatoren, die gerührte Familie und stehende Ovationen. Und dann das sehr gelassene Interview ein paar Tage später in Midtown Manhattan. Vielleicht der schönste und emotionalste Film dieser Reihe.

Und der letzte große Akt, die FIBA Hall of Fame, erzählt in einem Film für FORTYONE: “Diamond Dirk” (2026). Ein Berliner Frühlingstag, ein Kids Camp in Kreuzberg, Hedo Türkoglu und Sue Bird und Wang Zhi Zhi – und eine improvisierte Dirk-Rede im Kraftwerk Berlin.

Fünf Filme, viele Autobahn- und Highwayfahrten, Flughäfen, Sicherheitskontrollen, Feierabendbiere, viele Unwägbarkeiten und Improvisationen – und großer Dank an mein Team über all die Jahre: Tobias Tempel und seine Kamera, Tobias Schnettler und Philipp Reinhard. Eric Asch, Stefan Reiling und Tim Kraushaar für die langen, guten Tage im Schnitt. Sergej Jurisdizkij für das Grading. Und Daniel Pinschower (ZDF) und Ingo Sauer (Dirk Nowitzki-Stiftung), of course.

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